DRF-Jahresbilanz: Christoph Niedersachsen fliegt 907 Einsätze

Bild: Christoph Niedersachsen
Christoph Niedersachsen auf dem Weg zu einem Einsatz. Foto: Weber

Donnerstag 9. Januar 2020 – Hannover (we). Aktuelle Einsatzzahlen 2019 der DRF: Intensivtransporthubschrauber Christoph Niedersachsen aus Hannover hat im vergangenen Jahr 907 Einsätze absolviert – und ist damit im Schnitt rund 3 Mal pro Tag vom Hannover Airport gestartet. Das geht aus der aktuellen Jahresstatistik der DRF-Gruppe (ehemals Deutsche Rettungsflugwacht, jetzt DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG) hervor, die am heutigen Donnerstag veröffentlicht worden ist.

In Summe sind die DRF-Hubschrauber von ihren 35 Standorten in Deutschland, Österreich und Liechtenstein 40.738 mal zu den verschiedensten Arten von Notfällen gerufen worden. Am häufigsten war Christoph Halle alarmiert worden (2.134 Einsätze), der Hubschrauber Northern Rescue 02 (betrieben in Kooperation mit Northern HeliCopter) aus Dreschvitz-Güttin am seltensten (77 Einsätze).

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Vor allem Herzerkrankungen und neurologische Notfälle

Von den 40.738 Gesamt-Einsätzen waren 29.877 Primäreinsätze (Notfallrettung z. B. bei Verkehrsunfällen), 10.639 Sekundäreinsätze (z. B. Intensivtransporte) und 222 Ambulanzflüge. Besonders oft wurden die Retter zu Herzerkrankungen und neurologischen Notfällen alarmiert, aber auch zu Verkehrsunfällen.

Über die DRF Luftrettung

Die DRF-Gruppe mit Sitz in Filderstadt ist nebend er ADAC-Luftrettung, die über eine ähnlich große Flotte von mehr als 50 Hubschraubern verfügt, eine der größten Luftrettungs-Organisationen Europas. An 13 der 35 Stationen in Deutschland, Österreich und Liechtenstein sind die Crews rund um die Uhr einsatzbereit – darunter Hannover. Nach eigenen Angaben ist die DRF damit führend im Bereich der nächtlichen Luftrettungseinsätze, mit den meisten Flugstunden bei Dunkelheit. »Insgesamt 22 Prozent der Einsätze dieser Stationen fanden im vergangenen Jahr in den Nachtstunden statt«, heißt es.

Besonders viel Aufmerksamkeit war im vergangenen Jahr auf die Hubschrauberflotte der DRF gelegt worden. »Es gehört zu unserem Selbstverständnis, unsere Arbeit zum Wohle unserer Patienten immer weiter zu verbessern. Auch im vergangenen Jahr forcierten wir daher beispielsweise unseren Flottenausbau: Neben drei hochmodernen Hubschraubern der Typen H 135 und H 145 haben wir außerdem einen neuen Lear 35 A Ambulanzjet in Betrieb genommen«, sagt Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung. Mit dem erwähnten Learjet werden Patienten aus dem Ausland zurückgeholt.

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