Holzminden: Pilot landet Ultraleichtflugzeug auf Radweg

Bild: Symbolfoto Radweg
Der Pilot landete sein Ultraleichtflugzeug auf einem Radweg bei Höxter/Holzminden. Symbolfoto: Weber

Montag 26. August 2019 – Holzminden/Höxter (we). Sicherheitslandung auf dem Radweg: Der Pilot eines Ultraleichtflugzeugs hat am Sonntag seine Maschine zwischen Lüchtringen und Holzminden aus einer Notsituation heraus zu Boden gebracht. Grund dafür waren offenbar technische Probleme.

Zwar hätte der Pilot noch versucht, den Flugplatz Höxter zu erreichen, das sei ihm aber wegen der verminderten Triebwerksleistung nicht mehr gelungen. So sei nur noch eine Sicherheitslandung im Bereich Gut Nachtigall bei Höxter als Option geblieben.

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Landung mit Happy End

Glück im Unglück: Wie die Polizei Höxter weiter mitteilt, konnten sowohl Pilot (59) als auch Mitflieger die Maschine unverletzt verlassen. Am Ultraleichtflugzeug selbst sei nur minimaler Sachschaden entstanden, heißt es. Pilot und Passagier waren offenbar beim Flugplatzfest Bad Pyrmont zu Gast und hatten sich auf dem Rückflug zum Flugplatz Bad Gandersheim befunden, als es plötzlich zu einem Leistungsabfall im Triebwerk der Maschine gekommen war.

Vorbildlich: Nach geglückter Landung und erfolgreichem Aufsetzen auf dem Radweg schoben die beiden Flieger den Havaristen auf ein Feld neben dem Radweg und stellten ihn dort ab. Anschließend sollte die Maschine teilzerlegt und mit einem Anhänger abtransportiert werden. Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine BOT Aircraft SC07 Speed Cruiser aus deutscher Produktion.


Die Pressemitteilung der Polizei Höxter im Wortlaut:

»Ein Kleinflugzeug musste am Sonntag, 25. August, auf dem Radweg zwischen Lüchtringen und Holzminden eine Notlandung vornehmen. Dabei entstanden keine Personen- und keine Fremdschäden, lediglich am Flugzeug entstand minimaler Sachschaden. Der 59-jährige Pilot aus Gütersloh und sein 53-jähriger Fluggast blieben unverletzt. Das Ultraleichtflugzeug hatte auf dem Weg von Bad Pyrmont nach Bad Gandersheim technische Probleme bekommen. Der Pilot hatte noch versucht, den Flugplatz Höxter-Räuschenberg zu erreichen, jedoch reichte die Motorleistung bis dahin nicht mehr aus. Daher nahm der Pilot gegen 13.15 Uhr eine Sicherheitslandung auf dem Radweg in Höhe Gut Nachtigall bei Höxter vor. Nach der erfolgten Landung stellte er das Ultraleichtflugzeug zunächst auf einem Feld neben dem Radweg ab, es sollte danach vor Ort abgebaut und mit einem Anhänger abtransportiert werden.«

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