LSV Hameln unterstützt Widerstand gegen Ith-Deponie

Bild: Luftbild Steinbruch Ith
Der Steinbruch Ith liegt inmitten des Ithkamms in Höhe Bisperode. Archivfoto: Weber

Samstag 6. Juli 2019 – Bisperode (we). Der Luftsportverein Hameln e. V. (LSV Hameln) ruft dazu auf, eine in der Nähe des Flugplatzes Bisperode geplante Schadstoffdeponie am Ith zu verhindern. Die Bitte, eine entsprechende Petition der Grünen-Politikerin Britta Kellermann zu unterzeichnen und weiterzuverbreiten, ergänzt der Verein so: »Wir wollen die schönen Stunden im Hangflug am Ith-Steinbruch nicht in Zukunft über einer Deponie machen, sondern die landschaftliche Schönheit des Ith’s erhalten.«

Hintergrund: Das Land Niedersachsen plant offenbar, den Steinbruch Bisperode/Ith als eine sogenannte Klasse-1-Deponie zu nutzen und eine entsprechende Ausnahmegenehmigung zu erteilen. Anschließend soll der Steinbruch nach Informationen der Grünen-Politikerin über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren »mit leicht- bis mäßig belasteten Bauabfällen verfüllt« werden.

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Bauschutt vom rückgebauten Atomkraftwerk Grohnde?

Nicht nur, dass der Steinbruch inmitten eines Naturschutzgebietes liegt, das dann partiell aufgehoben werden müsste. Besonders kritisch auch: Im angepeilten Zeitraum wird mit dem angelaufenen Atomausstieg auch das Atomkraftwerk Grohnde zurückgebaut werden. Weil die Ausnahmegenehmigung für die Deponie der Klasse 1 mitunter die Ablagerung von freigemessenem Bauschutt aus Atomkraftwerken erlaubt, hegen Anwohner zusätzliche Bedenken gegen eine mögliche Schadstoffdeponie Ith.

Weitere ausführliche Informationen lesen Sie im Petitionstext. Zur Online-Petition hier klicken!