Reifenbrand nach Landung in Düsseldorf: Erneuter Zwischenfall bei Pegasus

Bild: Pegasus-Flugzeug
Pegasus-Boeing-737 in Düsseldorf. Symbolfoto: Weber

Samstag 15. Februar 2020 – Düsseldorf (we). Erneuter Sicherheits-Zwischenfall bei Pegasus! Nach der Landung in Düsseldorf hat am Nachmittag ein Rad der Boeing 737 zu brennen begonnen. Aufgefallen war dies zuerst einem Flughafen-Mitarbeiter am Boden. Die Folge: 163 Menschen an Bord verließen das Flugzeug über die Notrutschen. Sie alle blieben unverletzt, das Feuer war bei Eintreffen der Flughafenfeuerwehr offenbar bereits von selbst erloschen

Der Vorfall erwischt die türkische Billigfluggesellschaft Pegasus Airlines in einer ohnehin angespannten Zeit. Erst vor wenigen Tagen war ein Pegasus-Flugzeug (TC-IZK, Flug PC2193) am Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen nach der Landung von der Piste abgekommen und in zwei Teile zerbrochen. Drei Menschen kamen dabei ums Leben.

Pegasus-Landungen öfter problematisch?

Bedenklich: Die Landungen von Pegasus sind offenbar vergleichsweise häufiger kritisch. Einen Monat vor dem tödlichen Unfall in Istanbul war dort schon einmal ein Flugzeug desselben Typs von der Landebahn abgekommen. Unvergessen auch ein Unfall im türkischen Trabzon im Jahr 2018. Damals war eine Boeing 737 von der Piste abgekommen und ins Meer gestürzt. In beiden Fällen hatte es glücklicherweise keine Verletzten gegeben.

Pegasus fliegt zahlreiche deutsche Flughäfen an, darunter Hamburg, Hannover und Düsseldorf. Destinationen sind zumeist Urlaubsziele in der Türkei.

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