TUI verlängert Reisestopp bis 30. April

Bild: Tuifly Flugzeug D-ATUR
Tuifly Flugzeug. Symbolfoto: Weber

Montag 23. März 2020 – Hannover (we). Der Touristik-Konzern TUI verlängert seinen Reisestopp bis Ende April! Betroffen sind nach wie vor alle Reisen weltweit. Grund ist die Corona-Krise und eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

Die behördliche Warnung gilt bis einschließlich 30. April und TUI orientiert sich nun daran. Ursprünglich hatte der Touristik-Riese angekündigt, sämtliche Reisen aus seinem TUI-Reiseprogramm bis zum 27. März nicht durchführen zu wollen. Jetzt folgt die mehr als vierwöchige Verlängerung.

TUI gibt sich zuversichtlich

Gleichwohl bleiben die TUI-Verantwortlichen auch in globalen Krisenzeiten optimistisch. Marek Andryszak, Vorsitzender der TUI-Deutschland-Geschäftsführung: »Auch wenn die Welt des Reisens gerade Pause macht, sollten wir nicht vergessen: jede Pause ist irgendwann zu Ende. Und dann können unsere Gäste auch wieder reisen«. Heißt im Klartext: Die Corona-Krise wird wohl nicht zur TUI-Krise werden. Andryszak sieht seinen Konzern auch dieser Tage »gut aufgestellt«.

Rückflüge für TUI-Urlauber

»Im Moment arbeiten wir rund-um-die-Uhr daran, alle Urlauber wieder sicher und zuverlässig nach Hause zu bringen«, hieß es am Freitag. Bis zum 25. März seien täglich etwa 40 Rückflüge aus Ägypten, Spanien, Madeira und den Kapverden geplant. Es sei die größte Rückholaktion in der Unternehmensgeschichte von TUI. Während Unternehmen und Fluggesellschaften ums wirtschaftliche Überleben kämpfen, hat die TUI-Group (zu der die hauseigene Fluggesellschaft Tuifly gehört) offenbar genug Rücklagen, um die voraussichtlich mehrere Monate andauernde Pause zu überbrücken.

Update vom 24. April: TUI hat zwischenzeitlich den Reisestopp bis zum 15. Mai verlängert.