Tag der Bundeswehr Faßberg 2019: Fotos vom Spotterday

Bild: Airbus A400M
Spotterday Faßberg 2019: Unter anderem der Airbus A400M war ein beliebtes Fotomotiv. Foto: Weber

Donnerstag 13. Juni 2019 – Faßberg (we). Zwei Tage vor dem offiziellen Tag der Bundeswehr in Faßberg hat die Luftwaffe ihre Flugshows und Leistungsdemonstrationen geprobt. 500 Planespotter, ausgewählte Pressevertreter und VIPs durften dabei sein und sich Eurofighter, Airbus A400M, NH-90 und Co. schon einmal vorab ansehen. Auch air2air.de war vor Ort und gibt an dieser Stelle einen kleinen Einblick über die Aktionen am bevorstehenden Wochenende.

In der folgenden Fotoreportage sehen Sie, was Sie am offiziellen Tag der Bundeswehr in Faßberg am Samstag erwartet. Neben einer Ansprache von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) gibt es abseits eines Rahmenprogramms Flugshows mit Hubschraubern, Transportflugzeugen und Kampfjets zu sehen. Welche Luftfahrzeuge im einzelnen am Samstag präsentiert werden, lesen Sie im Link auf die Ursprungsmeldung ganz unten.

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Spotterday Faßberg 2019

Nachfolgend sehen Sie einige allgemeine Impressionen vom Spotterday. Falls Sie sich für einen bestimmten Themenbereich interessieren, nutzen Sie bitte die Navigation oben.

Bild: Cessna 206 D-EFVP
Überraschungsgast: Am Morgen war eine Cessna des Landesfeuerwehrverbands Niedersachsen in Faßberg. Foto: Weber
Bild: Airbus H145M 76+15
Der Airbus H145M ist ein sogenannter Light Utility Helicopter Special Operations Forces. Foto: Weber
Bild: Bundeswehrhubschrauber EC-135
Zum Tag der Bundeswehr 2019 Faßberg sind auch Hubschrauber aus Bückeburg wie dieser angereist. Foto: Weber
Bild: Eurofighter Typhoon 31+18
Highlight beim Spotterday waren neben den Rosinenbombern Kampfjets wie dieser Eurofighter. Foto: Weber
Bild: Panavia Tornado 45+69
Hier sind die Planespotter auf ihre Kosten gekommen: Flugshow eines Panavia Tornado IDS der Luftwaffe. Foto: Weber
Bild: Panavia Tornado 45+69
Neben dem Eurofighter ist der Panavia Tornado ein weiterer Kampfjet-Klassiker. Foto: Weber
Bild: Panavia Tornado 45+69
Kampfjets vom Typ Panavia Tornado sind seit den 70er Jahren bei der Bundeswehr im Einsatz. Foto: Weber

Die beiden Kampfjets 45+69 (Panavia Tornado, TaktLwG 33 Büchel) und 31+18 (Eurofighter Typhoon) werden mindestens bis Samstag am Fliegerhorst Faßberg bleiben. Am Donnerstagmorgen hatte bereits ein Eurofighter-Pilot (30+45) aus Neuburg an der Donau kommend mehrere Überflüge und Kunstflugmanöver geflogen, war jedoch nicht gelandet.

Bild: Totale Fliegerhorst Faßberg
Diese beiden Kampfjets werden auch bei der offiziellen Veranstaltung am Samstag ausgestellt sein. Foto: Weber
Bild: Boeing E3A LX-N90454
Seltener Anblick: Mit der Boeing E3A war auch ein Aufklärungsflugzeug der NATO in Faßberg vor Ort. Foto: Weber

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Besucherliebling A400M

Eine überdurchschnittlich hohe Präsenz hatte unterdessen der Airbus A400M 54+23 vom LTG 62 aus Wunstorf. Mehr als 30 Minuten lang flog die Maschine zwischen 10.55 und 11.25 Uhr immer wieder am Fliegerhorst Faßberg hin und her, sodass es selbst den euphorischsten Planespottern langweilig wurde. Während nach der x-ten Runde des A400M kaum noch jemand auf den Auslöser drückte, war auch ein Soldat etwas verdutzt. »Die wollen wohl noch ein bisschen Treibstoff verbrennen«, versuchte er sich und einem nachfragenden Besucher den auffällig langen Flug zu erklären.

Bild: Airbus A400M 54+23
Mit diesem Airbus A400M wurde die längste Leistungsshow beim Spotterday Faßberg geflogen. Foto: Weber
Bild: Airbus A400M 54+23
Nach einer mehr als 30 Minuten langen Flugdemonstration rollt der Airbus A400M zu seinem Abstellplatz. Foto: Weber
Bild: A400M mit Fans
Der Transall-Nachfolger Airbus A400M wurde von den Fans vor Ort willkommen geheißen. Foto: Weber

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Trainingsszenario Deichverteidigung

Achtung, Spoiler! Für den Samstag ist eine abwechslungsreiche Flugshow mit Leistungsvorführung geplant. Der Ablauf orientiert sich an einem konkreten Einsatzszenario mit Namen »Deichverteidigung«. Dabei geht es um eine Demonstration aus dem Bereich humanitäre Hilfe. Die Aufgabenstellung: Ein eigens dafür aufgebauter »Vorführdeich« soll durch Mensch und Material verteidigt werden.

In die Operation, die heute für die Vorführung am Samstag geprobt worden ist, sind neben mehreren Hubschraubermustern auch eine Transall und zahlreiche Bodenfahrzeuge eingebunden. Die Zuschauer erwarten koordinierte Hubschrauber-Anflüge in den Deichbereich, ein Lastenabwurf aus der Transall, die Verfolgung von Fahrzeugen mittels Hubschrauber und einiges mehr.

Bild: Eurocopter Tiger 74+40
Der Kampfhubschrauber Eurocopter Tiger 74+40 eröffnete die Deichverteidigungsübung als Vorhut. Foto: Weber
Bild: NH90 Hubschrauber
Zwei Transporthubschrauber NH-90 fliegen den Trainings-Spot an. Foto: Weber
Bild: Soldaten vor Hubschrauber
Die bewaffneten Soldaten steigen aus dem Hubschrauber NH-90 aus. Foto: Weber
Bild: Transall beim Lastenabwurf
Eine Transall wirft Material für das Übungsszenario Deichverteidigung ab. Foto: Weber
Bild: Sikorsky CH-53 84+44
An der Übung war auch einer der gewaltigen Sikorsky CH-53 Hubschrauber beteiligt. Foto: Weber
Bild: Hubschrauberformation
Bei der Übung Deichverteidigung kamen viele verschiedene Hubschrauber zum Einsatz (vorne: 76+15). Foto: Weber
Bild: Kampfhubschrauber Eurocopter Tiger 74+40
Kampfhubschrauber Tiger und Transporthubschrauber CH-53 in Faßberg. Foto: Weber
Bild: Soldaten auf Deich
Deichverteidigung erfolgreich: Soldaten posieren auf ihrem Übungsdeich in Faßberg. Foto: Weber

Kleine Anekdote am Rande: Während des ersten Trainings unmittelbar vor dem Spotterday – das Training fürs Training sozusagen – fiel ein Teil des Deichs den eigenen Kräften zum Opfer. »Die CH-53 hat so einen Downwash, dass es die ganzen Sandsäcke weggeblasen hat«, hieß es von einem Soldaten vor Ort. Der Rotorabwind hatte also die auf dem Deich verlegten bis 20 Kilogramm schweren Sandsäcke einfach weggepustet. Die Folge war, dass noch nach Beginn des Spotterdays an der Reparatur des Vorführdeichs gearbeitet werden musste. Der mächtige Sikorsky-CH-53-Transporthubschrauber war dann auch während der Flugvorführung auf Abstand geblieben.

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Rosinenbomber in Faßberg

Nach der möglicherweise unnötig bürokratischen Posse um die Landegenehmigung der Rosinenbomber-Formation in Berlin (verschiedene überregionale Medien berichteten) widmen wir der Douglas DC-3 hier nur einen kleinen Abschnitt. Auch in Faßberg lief in Sachen DC-3 wohl nicht alles allzu rund. Während am Morgen nur eine Maschine vor Ort war und dann auch zeitnah wieder abgeflogen ist, kam der Großteil der DC-3s erst am späten Nachmittag zum Fliegerhorst.

Bild: US-Airforce DC-3 0-30665
Diese amerikanische Douglas DC-3 (0-30665, »Miss Virginia«) war als erster Rosinenbomber in Faßberg vor Ort. Foto: Weber
Bild: US-Airforce DC-3 0-30665
Bevor die anderen Rosinenbomber nach Faßberg kamen, lag das Augenmerk auf diesem Flugzeug. Foto: Weber

Gleich morgens war durch die Soldaten eine Ankunftszeit der Rosinenbomber von 16 Uhr kommuniziert worden. Viele Besucher des Spotterdays hatten die Veranstaltung aber bereits kurz nach Ankunft der beiden Kampfjets gegen 14 Uhr verlassen.

Wie aus einem Leserbeitrag auf der Facebook-Seite von air2air.de hervorgeht, wurde den Fotografen seitens der Bundeswehr vor Ort offenbar nicht mehr die Möglichkeit geboten, die Rosinenbomber am Boden zu fotografieren. Stattdessen hätten die Verantwortlichen unmittelbar nach der Landung der DC-3s die wartenden Planespotter »vom Platz zu jagen« versucht…

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Tag der Bundeswehr Faßberg 2019 – Programm

Die Bundeswehr hat einen Programmplan für den Tag der Bundeswehr am 15. Juni herausgegeben. Vorbehaltlich möglicher Änderungen sieht der geplante Ablauf im Detail wie folgt aus:

UhrzeitProgrammpunkt
09.00 UhrEinlass
09.15 UhrÖkumenischer Standortgottesdienst
10.00 UhrOffizielle Eröffnung
10.30 UhrFlugprogramm (bis 12 Uhr)
13.00 Uhr
Ansprache der Bundesministerin der Verteidigung Ursula von der Leyen
13.00 UhrRahmenprogramm (bis 14 Uhr)
14.00 UhrFlugprogramm (bis 15.30 Uhr)
16.00 UhrAbflug der Rosinenbomber nach Berlin
17.00 UhrEnde der Veranstaltung

Am Mittag gegen 13 Uhr wird Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) vor Ort in Faßberg sprechen. Von dort aus wird ihre Rede per Video-Liveübertragung zu den anderen Standorten gesendet, die ebenfalls am Tag der Bundeswehr 2019 teilnehmen – darunter Nordholz in Niedersachsen und Jagel in Schleswig-Holstein.

Bild: Ursula von der Leyen
Am Samstagmittag wird Bundesverteidigungsministerin von der Leyen eine Ansprache halten. Archivfoto: Weber

Sie sehen eine Foto-Vorauswahl. Die Galerie wird in den kommenden Tagen sukzessive ergänzt. Schauen Sie mal wieder rein!


Autorenfoto: Frank Weber

Autor: Frank Weber
Von der Handwerkskammer Hannover geprüfter Berufsfotograf, ausgebildeter Nachrichten-Redakteur und seit 2018 beruflich im Bereich Online Content Marketing tätig. Allgemeine Luftfahrt und Flugsimulatoren sind sein Hobby.

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