Unzulässige Kampfjet-Anflüge auf Bremen und Hannover: Behörden prüfen Vorfall

Montag 16. Dezember 2019 – Bremen/Hannover (we). Was war denn da los? Ein F-16-Kampfjet der Niederländischen Luftwaffe hat am Dienstag 12. November gegen 21 Uhr abends zwei nicht erlaubte Anflüge auf die Flughäfen Bremen und Hannover durchgeführt. Das geht aus einer jetzt bekanntgewordenen Fluglärmbeschwerde an den Bremer Senat hervor. Der Vorfall liegt inzwischen aber schon bei einer anderen Behörde zur Prüfung vor.

Ins Rollen gekommen war die Geschichte, weil sich ein Anwohner in Obervieland durch den Lärm des Kampfjets gestört gefühlt und dies an das entsprechende Ressort des Bremer Senats gemeldet hatte. Die »Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau der Freien Hansestadt Bremen« führt das Ereignis unter der Fluglärm-Registriernummer 96740. Im zugehörigen Bericht heißt es unter anderem: »Da Übungsanflüge mit strahlgetriebenen Kampfflugzeugen auf zivile Flugplätze nicht zulässig sind, wird der Vorgang zur weiteren Veranlassung vom Luftfahrtamt der Bundeswehr an die hierfür zuständige Dienststelle abgegeben.«

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Untersuchungsergebnisse stehen aus

Die Ergebnisse dieser Untersuchung bleiben abzuwarten. Ebenso, inwiefern sich die Koninklijke Luchtmacht (Königliche Luftstreitkräfte der Niederlande, d. Red.) dafür werden verantworten müssen. Bei der F-16 Fighting Falcon handelt es sich um ein einstrahliges Kampfflugzeug aus amerikanischer Produktion.

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